Rückblick 7. WHAT 2017

Die Woche vom 11. bis 14.09.2017

In diesem Jahr fand der Westhavelländer Astrotreff vom 15. bis 17. September statt. Obwohl das Wetter in der Woche davor eher ungemütlich mit viel Wind und Regen zu werden schien, trafen schon am Montag den 11.09. die ersten Langzeitgäste auf dem Sportplatz in Gülpe ein. Die frühe Anreise wurde belohnt, denn die Nächte von Montag bis Mittwoch waren meist sternenklar. Ab Donnerstag füllte sich der Platz zusehends und im nahen Sternenblick Parey gab es einen Vortrag über Polarlichter. Beobachtungen waren in dieser Nacht leider nicht möglich.

 

Freitag der 15.09.2017

Am Freitag war der Platz schon ordentlich gefüllt. Den Vormittag waren die Organisatoren des WHAT damit beschäftigt, das Zelt herzurichten, die Verpflegung zum Laufen zu bringen, die Sanitäranlage anzuschließen und viele kleine Dinge zu erledigen, die zu diesem Event dazugehören. Am frühen Abend gab es zwei Fachvorträge im großen Zelt. Dr. Andreas Hänel vom Planetarium Osnabrück erläuterte aktuelle Beobachtungsobjekte am Sternenhimmel. Anschließend führte Jörg Weiskopf vom Arbeitskreis Astronomie Handeloh in seinem Vortrag "Astrofotografie - von einfach bis aufwendig" die Zuhörer in die Astrofotografie ein. Im Festzelt war nun auch die Ausstellung "Verlust der Nacht" aufgebaut. Während des zweiten Vortrages fing es kurz an zu regnen, so dass einige Gäste stürmisch das Zelt verließen, um die Teleskope zu sichern. Kurz nach dem Vortrag und bei Einbruch der Dunkelheit klarte es jedoch auf. Obwohl es recht feucht und dunstig war, konnte die ganze Nacht in die Sterne geschaut werden. Trotzdessen der Himmel durch die Feuchtigkeit ziemlich aufgehellt war, konnte im Norden recht starkes Airglow (Nachhimmelsleuchten) beobachtet werden. Nicht nur fotografisch, auch visuell konnte der erfahrene Beobachter eine Himmelsaufhellung sehen, die dort nicht hingehörte. So sollte es für die meisten eine lange Nacht werden, wenn auch in der zweiten Nachthälfte der Tau auf den Geräten zum Problem wurde.

Samstag der 16.09.2017

Der Tag begann, wie die Nacht aufgehört hatte. Strahlender Sonnenschein lud zur Sonnenbeobachtung ein. Nach einem Pressetermin begann um 16 Uhr die offizielle Eröffnung des WHAT. Die Naturparkleiterin Frau Langgemach, der Vorsitzende des Vereins Sternenpark Westhavelland e.V. Herr Aasmann sowie der Ingolf Hammer als Vertreter des Vereins Kunst und Kultur Havelland. e.V. begrüßten die Besucher und dankten allen Beteilligten für deren Mithilfe. Im Anschluss gab es drei Fachvorträge: Martin Völker vom DLR Berlin brachte die Zuhörer auf den neuesten Stand der Marsforschung im Vortrag "Neue Horizonte - wie fern sind uns die Planeten wirklich". Dr. Sibylle Schroer vom IGB Berlin erläuterte die Folgen der Lichtverschmutzung in "Naturschutz nach Sonnenuntergang - die Nacht als Lebensraum". Nach der Pause für das Abendessen präsentierte nocheinmal Dr. Andreas Hänel zwei Reiseberichte aus den USA "2017 - bei SoFi und Sofia in Amerika". Während dieses Vortrags begann es wie aus Eimern zu schütten. Allerdings sollte sich die Wettervorhersage bestätigen und ab 23:30 Uhr war es für den Rest der Nacht sternenklar. Die meisten Besucher, die leider nicht so zahlreich waren wie im Jahr davor, hatten zu diesem Zeitpunkt schon den Heimweg angetreten. So konnten die Sternengucker in aller Ruhe den Nachthimmel genießen, wenn auch in dieser Nacht viel Feuchtigkeit in der Luft lag.

Sonntag der 17.09.2017

Viele Sternengucker nutzten den Sonnenschein nocheinmal zur Sonnenbeobachtung, bevor nach und nach die Zelte abgebrochen wurden. Die WHAT-Organisatoren bauten ebenfalls alles ab und berieten über den Termin für das nächste WHAT in 2018. Damit war der 7. Westhavelländer Astrotreff beendet. Vielen Dank allen Besuchern und bis zum nächsten WHAT im Sternenpark Westhavelland!

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